Essen mit gutem Gewissen

Klimafreundlich ernähren

Klimafreundlich ernähren

Beim Einkauf auf das Klima zu achten ist gar nicht mehr so schwer. Obst und Gemüse gibt es inzwischen ohne Plastikverpackung, viele andere Lebensmittel kann man unverpackt einkaufen. Und dann gibt es natürlich auch noch viele Produkte, die ein „Klimaneutral-Label“ tragen. Hier kaufen wir dann sogar noch mit gutem Gewissen ein und wissen, dass die Hersteller bei ihrer Produktion auf den Ausstoß von CO2-Emissionen achten und diesen teilweise sogar komplett reduzieren.

Hier lassen wir uns ein wenig verwöhnen und nutzen den Luxus den uns Hersteller und Supermarkt bieten, um nachhaltig zu handeln. Aber wir können noch einen Schritt weiter gehen und die klimafreundliche Ernährung auch in unseren eigenen vier Wänden als Ziel nehmen. Hierzu haben wir Euch drei Tipps?

# 1: Muss es jeden Tag Fleisch sein?
Momentan essen wir Deutsche 60kg Fleisch pro Person pro Jahr. Ganz schön viel, ne? Und das Ziel ist nicht vegan zu werden und ganz auf Fleisch zu verzichten: Wenn wir alle bewusster Fleisch essen und nur noch 300-600g wöchentlich auf unsere Teller legen, würden die gesamten CO2-Emissionen um rund neun Prozent zurückgehen. Kleine Umstellung, aber große Wirkung!

#2: Bisschen weniger Milchprodukte!
Ein Glas Kuhmilch kann verdammt lecker sein. Aber wusstest Du, dass die Kühe mit Importfütterung beim Verdauen jede Menge Methan produzieren? Methan wirkt 23-mal stärker auf das Klima ein als Kohlendioxid. Deswegen: Achte auf die Kuhhaltung – Fütterung mit Gras und Kräuter reduziert den Methanausstoß und pflege einen bewussten Umgang mit Milchprodukten.

#3: Frische Zubereitung
Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln werden immer CO2 Emissionen erzeugt. Warum also nicht das Lebensmittel in seiner natürlichen Form kaufen, statt schon vorgefertigt? Pommes lassen sich aus Kartoffeln ganz einfach und ohne wenig Zeitaufwand selber machen. Und dabei ist die Klimabelastung auch geringer.